| Bezeichnung | Beschreibung |
|---|---|
| P.1065 V1 PC+UA |
erster Prototyp, zunächst mit einem einzelnen Jumo 210G im Bug, später jedoch mit zwei BMW-P.3302-Turbojettriebwerken. Im April 1941 in Me 262 V1 umbenannt. |
| P.1065 V2 PC+UB |
zweiter Prototyp, ursprünglich für BMW-P.3302-Triebwerke vorgesehen, stattdessen jedoch mit Jumo-004A-Triebwerken ausgerüstet. Im April 1941 in Me 262 V2 umbenannt. |
| Me 262 V3 PC+UC |
erste mit Jumo-004A-Triebwerken. |
| Me 262 V4 | Jumo-004A |
| Me 262 V5 PC+UE |
Jumo-004A und festes Bugradfahrwerk (Dreibeinfahrwerk). |
| Me 262 V6 VI+AA |
Prototyp der Serien-Me 262A mit einziehbarem Bugradfahrwerk und Jumo-004B-1-Triebwerken. |
| Me 262 V7 VI+AB |
Werk-Nr. 130002, Jumo-004A und Druckkabine. |
| Me 262 V8 VI+AC |
Werk-Nr. 130003, Jumo-004A und vier 30-mm-MK-108-Kanonen im Bug. Später für Hochgeschwindigkeitstests zum Hochgeschwindigkeit I (HG I) umgebaut. |
| Me 262 V9 VI + AD |
Werk-Nr. 130004, Jumo-004A, Hochgeschwindigkeitstests Ende 1944 / Anfang 1945 mit Rennkabine. Siehe unten HG I. Sie diente aber auch als Basis für verschiedene Methoden zur akustischen Ortung feindlicher Bomber und zur Erprobung von Funkgeräten. |
| Me 262 V10 VI+AE |
Werk-Nr. 130005, Jumo-004A, zwei Bombenträgern unter den Tragflächen und RATO-Starthilfe. Auch Versuche mit Deichselschlepp von schweren Bomben.(1172)(1173) |
| Von der Vorserie S-1 (VI+AF) bis S-22 sind nur S-l bis S-5 gebaut worden. Die weiteren S-Maschinen wurden als Ersatz für die zu Bruch gegangenen und als weitere V-Maschinen ausgeliefert.(1173) Die Prototypen erhielten Nummern, die sich einfach aus der Werknummer ableiteten | |
| Me 262 V-1 Ausbaustufe 2 | Werk-Nr. 130015, Erstflug etwa Juni 1944. Die Me 262 V-1 in der Ausbaustufe 2 wurde mit einem 2 Meter langen Lufteinlauf versehen, um die Leistungswerte für die geplante Me 1101 mit Heinkel Hirth HeS 011 zu ermitteln. Tatsächlich handelte es sich um die Me 262 S-10 Wknr. 130015, die zur Me 262 V-1 Ausbaustufe 2 umbenannt wurde, nachdem die Original V-1 verloren ging. Die alte Kennung der S-10 wurde ebenfalls in die ursprüngliche Kennung der ersten Me 262 V-1 (PC + UA) umbenannt.(1174) Anmerkung: Eine Neuvergabe von V-Nummern war üblich und ist plausibel. Eine Neuvergabe von Stammkennzeichen ist aber zu hinterfragen. |
| Me 262 V-2 / V056 |
Werk-Nr. 170056, einsitziger Nachtjäger mit FuG 218. Laut (1991): Die Messerschmitt Me 262 V056 mit der Werknummer WNr.:170056 absolvierte 176 Testflüge mit 49 h 45 min Flugzeit bis März 1945. Ihr Erstflug fand Mitte Juli 1944 statt. Am 06. August 1944 wurde sie in das Versuchsprogramm aufgenommen. Es wurden zahlreiche Versuche durchgeführt, die Tests an: Bremsanlage, Hecker Bremsbeläge, Flettner-Rudern, Querrudern, Betankungs- und Bombenabwurfsausrüstung, Starthilfen, Scheibenwischanlagen und verschiedene Funkausrüstungen umfaßten. Eine vollständig chronologische Historie war zu diesem Zeitpunkt nicht zu 100% darstellbar. Stage 1: Rote Finnen am hinteren Rumpfrücken beginnend auf der Cockpithaube zu Stabilitätsversuchen. Ein belegtes Originalfoto zeigt die V056 ohne Funkausrüstung mit schwarzem Heck ohne Wollfäden. Ob die „V056" angebracht war, ist nicht zu erkennen, da der rechte Flügel genau diese Stelle verdeckt. Stage 2: Stromlinienförmige FuG 218 „Neptun V ?“ Anlage. Mehrere Originalfotos zeigen nur die Steuerbordseite. FuG 226 „Neuling“ war auf dem Bb Flügel montiert. Schwarzes Heck mit Wollfäden, die so wahrscheinlich auch auf der Backbordseite zu sehen waren. Stage 3: Stabantenne FuG 218 „Neptun V 1" Anlage. Flog mit und ohne FuG 226 „Neuling“ auf der Bb Fläche. Schwarzes Heck mit Wollfäden (wie Stage 2). Stage 2 und 3 wurden scheinbar Zeitgleich erprobt. Stage 4: Heckfinne. Versuchsweise zusätzlich zu den Funkanlagen aus Stage 3 eingebaut. Fotos belegen Einbau zu Kriegsende, wo die V056 mit der Heckfinne und FuG 226 (evtl. auch FuG 218 „V 1") aufgefunden wurde. Fotos der Backbordseite zeigen hier kein schwarzes Heck mit Wollfäden. |
| Me 262 V-4 / V083 | Werk-Nr. 170083 |
| Me 262 V-5 / V167 | Werk-Nr. 130167. Jumo 004A, Absicherung Strahltriebwerkslayout, Zellenfestigkeit, Fahrwerkskonzept |
| Me 262 V-6 / V186 / Heimatschützer I | Werk-Nr. 130186. Musterflugzeug für die C-1a-Serie mit Walter HWK 509 A-2-Raketenantrieb im Rumpfheck. |
| Me 262 V-7 / V303 | Werk-Nr. 170303, Prototyp Bomber |
| Me 262 V-8 / V484 | Werk-Nr. 110484. Musterflugzeug für die geplante Serie Me 262 A-2/U2. |
| Me 262 V-11 / V555 | Werk-Nr. 110555. Ebenfalls Musterflugzeug für die A-2/U2-Serie. |
| Me 262 V-12 / V074 / Heimatschützer II | Werk-Nr. 170074. Triebwerk BMW 003 R, kombiniertes Strahl- und Raketentriebwerk. Musterflugzeug für die geplante Me 262 C-2b-Serie. |
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| Monat | MttA | MttL | LBB | div. | SUMME |
| April 1944 | 16 | 16 | |||
| Mai 1944 | 7 | 7 | |||
| Juni 1944 | 28 | 28 | |||
| Juli 1944 | 59 | 59 | |||
| August 1944 | 20 | 20 | |||
| September 1944 | 91 | 91 | |||
| Oktober 1944 | 117 | 117 | |||
| November 1944 | 20 | 81 | 101 | ||
| Dezember 1944 | 102 | 23 | 125 | ||
| Januar 1945 | 43 | 117 | 6 | 166 | |
| Februar 1945 | 296 | 296 | |||
| März 1945 | 295 | 295 | |||
| bis 10. April 1945 | 47 | 47 | |||
| SUMME | 503 | 221 | 6 | 638 | 1368 |
| Kenngröße | Daten |
| Länge | 10,60 m |
| Flügelspannweite | 12,65 m |
| Flügelfläche | 21,70 m² |
| Höhe | 3,84 m |
| Landegeschwindigkeit | 175 km/h |
| Höchstgeschwindigkeit | 870 km/h in 6000 m Höhe |
| Besatzung | ein Mann |
| Rollstrecke | 1300 m |
| Flugzeit auf 9000m | 13,2 min. |
| Reichweite | 1050 km |
| Dienstgipfelhöhe | 11.450 m |
| Gesamtflugzeit | 50–90 min. |
| lime: | Hervorragende Quelle, kaum Fehler |
| green: | Sehr gute Quelle, kaum Fehler |
| schwarz oder blau: | Qualität der Quelle noch nicht angegeben |
| orange: | Gute Quelle, einige Fehler |
| red: | Quelle enthält mglw. einige korrekte Angaben, ist in jedem Fall einzeln zu prüfen |